Feser, Graf & Co. Automobil Holding GmbH

Mit WLAN-Lösung von Aruba setzt Feser, Graf & Co neues, modernes und skalierbares Netzwerk um.

Neue Anforderungen seitens des Volkswagenkonzerns machten eine moderne WLAN-Infrastruktur in den 40 Standorten der ‚Feser-Graf-Gruppe notwendig. Um eine einfache und skalierbare Lösung zu finden, machte sich Oliver Liersch auf die Suche nach einem Anbieter, der alle Erfordernisse erfüllen konnte.

„Wir brauchen für unsere 40 Standorte drei voneinander getrennte WLAN-Netzwerke – einfach, zukunftssicher und schnell“, erklärt Oliver Liersch, IT-Leiter der Feser-Graf-Gruppe.

Der Wunsch nach Flexibilität und Zukunftssicherheit

Alles aus einer Hand – das war uns wichtig. Das Angebot überzeugte uns vor allem in den Bereichen Flexibilität, Sicherheit und Skalierbarkeit. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte und wir haben die Möglichkeit, jederzeit zu erweitern. Oliver Liersch, IT-Leiter der Feser-Graf-Gruppe

Zwei Monate lang wurde eine Bestandsaufnahme gemacht, Schätzungen und Hochrechnungen erstellt und Angebote verglichen. Liersch fand mit Aruba, a Hewlett Packard Enterprise Company, schnell den richtigen Partner, der alle gewünschten Anforderungen erfüllen konnte: „Alles aus einer Hand – das war uns wichtig. Das Angebot überzeugte uns vor allem in den Bereichen Flexibilität, Sicherheit und Skalierbarkeit. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte und wir haben die Möglichkeit, jederzeit zu erweitern.“

Der Start: WLAN-Projekt mit hohen Anforderungen

FeserGraf

Es gab zwei wesentliche Anforderungen, die erfüllt werden mussten. Einerseits wollte der Kunde drei voneinander getrennte WLAN-Netzwerke implementieren – und das für alle 40 Standorte. Und andererseits mussten auch die Vorgaben des Herstellers VW erfüllt werden: „Unterm Strich sind wir immer über unser Hauptrechenzentrum mit dem Konzern Volkswagen verbunden. Alle Daten gehen erst zu uns und dann weiter an den Konzern“, ergänzt Liersch.

Drei getrennte Netzwerke

Das wichtigste Ziel und damit auch größte Herausforderung war die Implementierung verschiedener Netze. Ein freies Netz, eines für die PCs und Laptops und ein weiteres Netz, für mobile Endgeräte zur Dialogannahme und Verkäuferunterstützung.

Mobile Service Annahme und Fahrzeug-Registrierung muss möglich sein

Der Konzern VW schreibt vor, dass die Autos einiger Marken (z.B. Skoda) bei der Auslieferung per Internet registriert werden. Dabei werden die individuellen Autodaten direkt mit dem Autohaus vernetzt. Noch entscheidender ist jedoch die MSA, die Mobile Service Annahme. „Man geht mit dem Kunden mithilfe der Dialog-Annahme das Auto durch, kann Beschädigungen fotografieren, sofort ein Angebot erstellen und ist die ganze Zeit mit unserem Dealer-Management-System vernetzt. Das Angebot kann sofort auf dem Tablet unterschrieben werden und geht direkt per Mail raus“, berichtet Liersch.

Doch nicht nur die Service-Komponente kommt hier zum Tragen. Die mobile Verkaufsunterstützung wird seitens des Herstellers nach und nach eingeführt. Mithilfe von Tablets kann die gesamte Konfiguration eines Neuwagens erfolgen und dieses Auto auch direkt dem Kunden gezeigt werden.

FeserGraf

„Unsere Verkäufer müssen nicht mehr am PC sitzen, sondern können entspannt auf dem Sofa mit dem Kunden das Auto seiner Wahl auf dem Tablet konfigurieren“, freut sich Liersch. Auch alle Werkstatt-Diagnose-Geräte sind inzwischen weg von Bluetooth und auf WLAN umgestellt: Speicher flashen, spezifische Sachen zurücksetzen, Fahrzeugberichte auslesen – alles drahtlos umsetzbar.
Ziel ist es, dass die Autohaus-Kunden irgendwann den Status der Reparatur via App jederzeit abrufen können. Auch die Lokalisierung des eigenen Wagens soll möglich sein. So kann das Fahrzeug direkt nach Beendigung der Reparatur abgeholt werden. Dafür ist ein funktionierendes und skalierbares WLAN-Netzwerk unabdingbar.

Der Verlauf: Nahtlose Bereitstellung

Nachdem die Entscheidung im Mai 2017 zugunsten Arubas gefallen war, startete direkt im Juni die Installation der verschiedenen Appliances und der Aufbau der Netzwerke. Seit August läuft nun der Rollout und wird Ende November abgeschlossen sein. 40 Autohäuser müssen mit Access Points versorgt und auch das Netzwerk entsprechend konfiguriert werden.

Wir machen das WLAN, das muss funktionieren

Wichtig war vor allem eine schnelle Umsetzung der Anforderungen. „Wir haben vom Hersteller Vorgaben erhalten und diese setzen wir nun mit Aruba um. Es gab dabei keine festgelegten KPIs oder ähnliches. Unser Motto war: Wir machen das WLAN, das muss funktionieren“, sagt Liersch. Dabei zählte eine gute Verfügbarkeit sowie die einfache Installation von verschiedenen Netzen.

Der Verlauf: Schneller Projekterfolg

„In wenigen Tagen wird das erste Projekt abgeschlossen sein. Wir können aber jetzt schon absehen, dass wir genau die Infrastruktur bekommen haben, die es für eine reibungslose Arbeit braucht“, sagt Liersch. „Mit 50 Outdoor und 210 Indoor Access Points, verteilt auf 40 Standorte, drei getrennten Netzwerken und das alles konform zu den Anforderungen des Herstellers, war dieses Projekt für uns ziemlich umfangreich. Aber mit Aruba als Profi an unserer Seite hat alles reibungslos funktioniert.“ Für die Verantwortlichen der Feser-Graf-Gruppe war es zudem besonders wichtig, dass an die Infrastruktur „angebaut“ werden kann. Abwarten, was die Zukunft bringt.