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Was ist ein Experience Level Agreement (XLA)?

Ein Experience Level Agreement (XLA) ist eine Funktion, die KI-Networking und dynamische Baselines einsetzt, um auf der Grundlage von Benutzerkonnektivität und Leistungskennzahlen, die Erwartungen erfüllen oder sogar übertreffen, eine bestimmte Verpflichtung bereitzustellen.

KI-basierte Experience Level Agreements erklärt

Heutzutage sind Unternehmen daran interessiert, dass die IT mehr als nur ein Versprechen oder einen Erwartungswert auf der Grundlage der Netzwerkverfügbarkeit liefert. Sie suchen nach einem Service, der für ihre Benutzer die gesamte Anwendungserfahrung umfasst – von der Netzwerkverbindung über das Roaming bis hin zur Anrufqualität.
  • Althergebrachte Service Level Agreements (SLAs) dienen dazu, IT-Teams oder Dienstleister zu messen und zu bestrafen, wenn sie vereinbarte Kennzahlen nicht einhalten.
  • Da Benutzer heutzutage von überall auf der Welt Verbindungen mit einer Vielzahl von Endgeräten und Anwendungen herstellen, reichen SLAs nicht mehr aus.
  • Mit KI und Automatisierung lassen sich der Status und die Leistung von Netzwerken, Benutzergeräten und Anwendungen besser definieren, um Probleme proaktiv zu vermeiden und das beste Erlebnis zu bieten.
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Wozu Experience Level Agreements?

Das Tempo des heutigen Wandels macht es für IT-Teams schwierig, den Benutzeranforderungen gerecht zu werden, die durch Mobilität, die Vielfalt der verwendeten Endgeräte und die Abhängigkeit von bandbreitenhungrigen Anwendungen im Büro, zu Hause oder unterwegs entstehen. Aus den folgenden Gründen sind Experience Level Agreements (XLAs) nützlich:

  • Mit XLAs können Sie eine gesamte Umgebung auf Wi-Fi-RF-Qualität und den Status der Netzwerkinfrastruktur (z. B. APs, Switches, Interconnections und WAN-Links) überwachen und Probleme proaktiv erkennen.
  • Dank KI und Automatisierung werden Baselines dynamisch festgelegt und für jedes Netzwerk angepasst, um kontinuierlich die richtigen Schwellenwerte für eine durchgängige Transparenz sicherzustellen.

 

Vorteile von Experience Level Agreements

Die Nutzung von KI, Automatisierung und der Fülle an Daten, die Ihr Netzwerk den ganzen Tag über bereitstellt, kommt sowohl der IT als auch den Benutzern zugute. Anstelle einer Lösung, die statisch festgelegte Erwartungswerte einsetzt, berücksichtigt der dynamische Charakter von Experience Level Agreements eine Vielzahl von Merkmalen, die zu einem leistungsfähigeren Netzwerk führen.

 KI-basierte XLAs und Automatisierung bieten:

  • Die Möglichkeit, dynamische Baselines zu verwenden, die Service-Level-Schwellenwerte auf Grundlage von tatsächlichen Aktivitätsgraden anpassen.
  • Zugriff auf über 40 verschiedene Einblicke, darunter den WLAN-Status, kabelgebundene und WAN-Infrastruktur sowie Leistung (Reaktionsfähigkeit von Anwendungen) und Baselines für die Konnektivität.
  • Präzise Ursachenanalyse und umsetzbare Empfehlungen, die die IT-Teams und die Führungsebene dabei unterstützen, die betriebliche Effizienz zu verbessern.

Die Besonderheit von Experience Level Agreements

Dank einiger subtiler Eigenschaften lässt sich entschlüsseln, wie sich Experience Level Agreements und Automatisierung von Service Level Agreements oder Service Level Expectations unterscheiden.

AttributeKI-basierte XLAsHerkömmliche SLAs/SLEs
Umfassende AnwendungsüberwachungAutomatisierte Sammlung benutzerorientierter Erfahrungsdaten.Hauptschwerpunkte liegen auf Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit.
Dynamische Baselines verwendetJa.Nein. Die IT muss sich darauf verlassen, Baselines festzulegen und diese anzupassen, wenn sich Umgebungen und Anforderungen ändern.
Ergebnisorientierter GeschäftsansatzJa. Kann eingesetzt werden, um Stakeholder zu informieren, was aus Netzwerk- und Sicherheitsperspektive funktioniert.Nein. Würde mehrere Tools erfordern und aufgrund der Infrastruktur- und Prozessorientierung dennoch das Benutzer- oder Geschäftsergebnis verfehlen.
Hoher Wert für gesamte interne OrganisationenJa, die Konzeption unterstützt Transparenz und produktive Zusammenarbeit.Nein. Kann Misstrauen und kontraproduktives Engagement begünstigen oder herbeizuführen, wenn eine Gruppe nicht zufrieden ist.

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